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1938 in Wormditt/Ostpreußen geboren, lebt seit 1949 in Krefeld. Nach dem
Studiumabschluß an der Kunsthochschule in Kassel im Jahre 1962 arbeitet er frei
als Bildhauer. 1967 übernimmt er einen vollen Lehrauftrag für künstlerische Grundlagen
der Gestaltung an der Werkkunstschule in Krefeld. Als diese in den Jahren 1970-71
in die Fachhochschule Niederrhein überführt wird, wird er zum ersten Dekan des
Fachbereichs Design gewählt und 1973 zum Professor ernannt. Sein Lehrgebiet enthält
jetzt auch Plastik und Farbgestaltung.
Die Liste seiner Einzelausstellungen beginnt 1969 in der Galerie Schloß Ringenberg bei Wesel und schließt vorerst 2010-11 in der City-Kirche Mönchengladbach. Eine umfassende Liste der Einzelausstellungen finden Sie hier.
Ebenfalls seit 1969 enstehen Großskulpturen im öffentlichen Raum, in Wuppertal,
in Wesel, Bocholt, Regensburg, Tönisvorst, Recklinghausen und mehrere in Krefeld. (Liste der Großskulpturen)
Neben der künstlerischen Arbeit und der Lehre setzt um 1970 die schriftstellerische
Tätigkeit ein. Die Bücher, Aufsätze wie auch Beiträge zu Monografien und Katalogen behandeln Themen aus dem Spannungsfeld zwischen Malerei - Farbgestaltung – Skulptur. (Literaturliste) Eine europaweite Vortragstätigkeit folgt auf die Veröffentlichungen.
Die wichtigsten Studienreisen führen nach Italien, wo Albrecht im Sommer 1979 als Gast
der Villa Romana in Florenz arbeitet und 1984 auf Einladung von Georg Rickey als Fellow der Hand Hollow Foundation in East Chatham/NY.
Es gibt Brückenschläge zur darstellenden Kunst über den Pantomimen Harald Seime, Jena (1998) und die Choreografin und Tänzerin Sabine Seume, Düsseldorf (2005).
In Buchform sind bisher folgende Albrecht-Monographien erschienen: Gottlieb Leinz, Verlag Aurel Bongers, Recklinghausen 1988; Walter Erben, Hans Heinz Holz, Peter Anselm Riedl und HJA, Skulptur und Zeichnung 1986–2000, Krefeld 2001; Uwe Haupenthal, Projektionen menschlicher Form. Zeichnungen und Collagen, Verlag der Kunst, Husum 2007. (Liste der Monografien)
1998 wird Albrecht die Thorn Prikker-Plakette der Stadt Krefeld verliehen. Mit dem Sommersemester 2000 beendet er seine Lehrtätigkeit. Seither arbeitet er verstärkt an seinen künstlerischen und schriftstellerischen Aufgaben und wirkt weiterhin in Stiftungen und Kuratorien mit.
Mitglied in Vorständen und Gremien kultureller Institutionen: Krefelder Kunstverein, Krefeld (1969-82), Sikkens-Foundation, Sassenheim/NL (1978-82), Derik-Baegert-Gesellschaft, Ringenberg bei Wesel (1981-95), Richard Paul Lohse-Stiftung, Zürich/CH (seit 1987), Jury Krefelder Denkmalpreis (seit 1996, Vorsitz seit 2002), Fondazione centro di studi filosofici, San Abbondio/CH (seit 1999) sowie Kuratorium Freundeskreis des Wilhelm Lehmbruck Museums, Duisburg (seit 2001).
Im September 2004 ist Hans Joachim Albrecht Mitgründer des Vereins Kunst und Krefeld e.V. und 2009 Einrichtung der unselbständigen „Hans Joachim Albrecht Stiftung“ in der Trägerschaft dieses gemeinnützigen Vereins. |